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    Freitag, den 26.Mai 2017

 

Neulich beim Spaziergang

Bornheim - 31. Januar 2010

Wir sind auf dem Heimweg als drei Hunde unseren Weg kreuzen. Einer von den Dreien, die scheinbar besitzerlos die Straße überqueren, auf der wir vor wenigen Sekunden einem entgegen kommenden Auto Platz machen mussten, zieht eine lange Schleppleine hinter sich her.

Nach dem die Schleppleine schon einige Zeit aus unserem Sichtfeld verschwunden ist, folgen - ungefähr weitere 10m dahinter - die Besitzerinnen der drei Hunde im Gespräch vertieft.

Mittlerweile hat der letzte der Hunde unser Rudel entdeckt, bleibt stehen und schaut in unsere Richtung. Die beiden anderen wollen jetzt natürlich auch wissen, was es da zu sehen gibt und kommen zurück.

Weil auch der Schleppleinenhundes dabei ist, kommt die Leine wieder in Reichweite der Besitzerin. Die nimmt aber nicht das kürze Stück der Leine in die Hand, um mit dem Hund Verbindung auf zu nehmen, sondern ergreift das Ende der Leine, die sich meterlang über den Boden schlängelt.

Es kommt, was kommen musste. Der Hund läuft dreimal um mich und Frida herum und wickelt uns Beide in Windeseile ein. An Befreiung durch die Besitzerin war nicht zu denken, denn die stand noch am Ausgangspunkt und hielt beharrlich das andere Ende der Leine fest. So konnte sie unser Problem natürlich nicht lösen.

Ich rupfte den gepunkteten Schleppleinenhund zu mir rüber und befreite uns selber. Auf meine Bemerkung: "Es reicht nicht aus dem Hund ein Schleppleine anzulegen, sondern man sollte auch wissen, wie man damit umgeht", kommt als einziges der Kommentar: "Dann kommt mein Hund in Zukunft nicht mehr an die Schleppleine. Soll er doch alle anspringen, die ihm entgegenkommen."

Und das sind genau die Kommentare, die ich nicht mehr hören kann. Wenn man einen Hund hat, sollte man zumindestens versuchen, unschuldige Passanten vor Belästigung zu schützen. Sich einfach aus der Verantwortung zu stehlen, kann nicht der rechte Weg sein.

Es ist aber nicht damit getan, dem Hund einfach eine Schleppleine ans Halsband zu binden und den Hund unkontrolliert in 20 m Entfernung das machen zu lassen, wozu er Lust hat. Die Arbeit mit der Schleppleine funktioniert nur, wenn man auch eine Chance hat die Leine zu ergreifen und auf den Hund einzuwirken.

Ich weiß selber, dass es nicht so einfach ist den Hund im Blick zu halten, wenn man mit einem anderen spazieren geht und sich auf das Gespräch konzentriert.

Wenn man nicht bei der Sache ist, aber schnelle Reaktionszeiten gefordert sind, sollte man ganz darauf verzichten mit der Schleppleine zu arbeiten.



Eure Anmerkungen

Anmerkung 15.02.2010 15:54:30 - von Sandra

Also ich kann nur sagen - DAUMEN HOCH - dieser Bericht ist wirklich super :) Ebensolch eine Situation hatte ich auch vor einigen Tagen. Ein Hund, eine Schleppleine, ein freilaufender Hund und eine Besitzerin die nicht wirklich wusste was sie machen sollte. Der Schleppleinen-Hund und ich spielten dann Cowboy und Indianer. Der Busch hinter mir war der Marterpfahl !!! Wenn man nicht genau weiß, wie man mit einer Schleppleine umzugehen hat, dann sollte man es sich von Profis erklären lassen.

Anmerkung 26.02.2010 09:52:48 - von Birgit

... oder wahlweise nicht in Begleitung spazieren gehen, dann ist die Ablenkung auch nicht so groß und die "Einwirkzeit" würde sich enorm verkürzen ... LG Birgit


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