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>>> Was kostet Agility?
>>> Ab wann kann man Agility machen? Wie alt muss mein Hund sein?
"Wenn
mir und meinem Hund Agility keinen Spaß mehr macht, werde ich mit
dem Sport aufhören!"
Auf der Weltmeisterschafft in Dortmund konnten die Zuschauer Vizeweltmeister Jason mit seiner Besitzerin Sonja Mladek bewundern. agility.de hatte nun das Glück mit der sympathischen Österreicherin via Telefon ein Interview führen zu können. Fast schon wie ein Gespräch unter Freunden ...! Vorab aber noch eine wichtige Aussage, die zeigt, dass nicht der Erfolg sondern die Beziehung zu Ihrem Hund im Vordergrund steht: Auf die Frage, nach welchen Gesichtspunkten sie sich heute einen Hund für den Sport aussuchen würde, antwortete sie spontan: "Sich einen Hund nur für den Sport anzuschaffen kann nicht funktionieren. Wichtig ist einen Hund als Begleiter zu gewinnen und ihn nicht als Sportgerät zu sehen! Zwischen Hund und Besitzer muss die "Chemie" stimmen! Nur dann wird man ein erfolgreiches Team." Es ist schön zu hören, dass eine so erfolgreiche Sportlerin, immer noch den Schwerpunkt auf die gute Beziehung zwischen Mensch und Tier und nicht auf die Anzahl blinkender Pokale in der Vitrine legt. Aber jetzt zu unserem Interview:
| Das
Team:: Sonja Mladek begann 1994, als der Sport noch in den Kinderschuhen steckte, mit Agility. Damals half ihr ihreMischlingsretrieverhündin die ersten Pokale zu gewinnen. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass die erste Prüfung (1994) nicht mit einer Disqualifikation - wie es bei den meisten Newcomern für den ersten Start usus ist - endete. Kurze Zeit später wurde durch die Ausbildung eines fremden Border Collies die Liebe zu dieser Hunderasse geweckt. 1998 wurde diesem Verlangen nachgegeben. Jason gewann das Herz seiner jetzigen Besitzerin und wechselte in das Haus Mladek. Eineinhalb Jahre später kam mit einem weiteren Border Collie Zuwachs in die Familie. Früh übt sich wer ein Vizeweltmeister werden will: Bereits mit einem halben Jahr wurde Jason abseits von jedem Hundeplatz auf die Körpersprache seiner Besitzerin sensibilisiert, wobei ihm auch schon die Begriffe "Links" und "Rechts" vermittelt werden konnten. Mit einem ¾-tel Jahr bekam er dann zum ersten Mal die Agility-Geräte zu Gesicht, die seine spätere Laufbahn als "Leistungssportler" prägen sollten. Aber erst als nahezu ausgewachsener Collie mit einem Alter von über einem Jahr durfte Jason - damals noch als reiner "Amateur" - seine ersten Sprünge wagen. Danach ging es schnell: Bereits mit 18 Monaten hatte er in Österreich die Leistungsklasse 3 erreicht. Etwas später durfte er dann schon mit auf seine erste Weltmeisterschaft. Seine spielerische Leistungsbereitschaft hat er sich bis heute erhalten, was der zweite Platz auf der Weltmeisterschaft in Dortmund beweist. |
agility.de: Mit dem zweiten Platz auf der Weltmeisterschaft 2002 in Dortmund haben Sie und Ihr Hund dem Publikum Ihr Talent unter Beweis stellen können. Ein Selbstläufer mit dem richtigen Hund?
Sonja Mladek: Nein! Der Weg bis zu einem solchen Erfolg auf einer Weltmeisterschaft ist sowohl für den Hund als auch für sein Herrchen lang. Für Agility trainiert wird zwei Mal die Woche. Dazu kommt dann noch als Ausgleich ein Mal die Woche Schafe hüten. Für die nötige Kondition wird Fahrrad gefahren, spazieren gegangen und geskatet. Wenn man dazu noch die Zeit für die Turniere zählt, kann man diese Form von Agility alles in allem als sehr zeitaufwendiges Hobby bezeichnen, das viel von Mensch und Tier abverlangt. Aber das Schönste bei dieser Sache ist: Man verbringt seine Zeit nicht alleine, sondern hat seinen Begleiter ständig zur Seite.
agility.de: Für die Teilnahme an der WM in Dortmund haben Sie einen weiten Weg gehen müssen. Nicht nur dass Sie die knapp 1.000 Kilometer von Wien nach Dortmund überwinden mussten; für die Teilnahme bedurfte es auch einiger vorausgehender Qualifikationen ...
Sonja Mladek: Der Weg ins Österreichische Team zur WM bedurfte insgesamt vier Vorausscheidungen. 50 Prozent der dortigen Punktbesten konnten dann an einer Endausscheidung teilnehmen, bei der an zwei Tagen insgesamt vier Agility und vier Jumpingläufe zu absolvieren waren. Die drei Besten dürfen anschließend zur WM. Diese Form der Vorausscheidung gilt für allen drei Kategorien (Large, Medium, Small).
agility.de:
Bei Ihrem WM-Lauf
konnte sich jeder von Ihrer Einheit zwischen Mensch und Hund überzeugen.
Wie wird man zu einem so eingespielten Team?
Sonja Mladek: Wenn die Chemie zwischen Hund und Hundebesitzer stimmt, gilt es neben der oben schon angesprochenen Trainingsbereitschaft vor allem darum, Fehler zu vermeiden. Die fünf häufigsten Fehler bei der Ausbildung eines Hundes sind auf den Plätzen 1 bis 3: Die Ungeduld, gefolgt von der fehlenden Konsequenz und Motivationsvermittlung. Der eigene Leistungsdruck auf Grund einer zu hoch geschraubten Erwartungshaltung blockiert Mensch und Tier. Warum macht man nicht einfach den zweiten Schritt erst dann, wenn der erste Schritt korrekt durchgeführt wurde? Je größer der Druck, den wir uns und dem Hund machen, desto wahrscheinlicher werden Fehler. Aber das Traurige bei Agility ist: Die meisten Fehler macht nicht der Hund sondern der Hundeführer. Solange man nicht in der Lage ist, sich seinem Hund mit Körper und Sprache eindeutig verständlich zu machen, kann man nicht erwarten eine perfekten Hund zu führen. Man darf dabei eines nicht vergessen, dass es nicht in der Natur des Hundes liegt, absichtlich einen Fehler zu machen. Sollte ein Fehler passieren, so liegt es meistens daran, dass sich der Hundeführer nicht eindeutig ausgedrückt hat bzw. seine Körpersprache dem Hund etwas anderes zu verstehen gegeben hat. Also das klassische Missverständnis: Der Hund soll nach Links aber mein Körper zeigt nach Rechts. Wer hat da Schuld? Ich denke die Frage kann sich jeder Hundebesitzer selber beantworten. Zum Punkt Konsequenz gibt es nur zu sagen: Falls ich von meinem Hund etwas in einer bestimmten Form verlange, so darf ich auch erst dann zufrieden sein, wenn die geforderte Aufgabe genau in der abverlangten Form erfüllt wurde, egal wie lange es dauert. Darum: Lieber kleine Schritte, dafür aber die Richtigen! Zum Thema Motivation: Genau wie wir Menschen, wird der Hund erst bei entsprechender Motivation zu seiner Höchstform auflaufen. Da Vielfach die Motivation über das Spielerische kommt, sollte der Besitzer dazu in der Lage sein, einfach nur mit einem Hund zu spielen. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht immer. Viele Hundebesitzer wissen gar nicht, welche Register für ein motivierendes miteinander Spielen gezogen werden müssen. Sollte uns das nicht zu denken geben?
agility.de:
Für agility.de-Besucher sicherlich eine gute Nachricht: Sie lassen
an Ihrem Wissen teilhaben und veranstalten Seminare. Wo und wie kann man
den Kontakt zu Ihnen finden?
Sonja Mladek: Seit einiger Zeit gebe ich in Seminaren Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Miteinander zwischen Hund und Mensch nicht nur in punkto Agility weiter. Wer dieses Angebot nutzen möchte, besucht mich entweder im schönen Wien (was ideal mit einem Kurzurlaub zu verbinden wäre!) oder lädt mich gegen einen kleinen Unkostenbeitrag für zwei Tage auf den heimischen Hundeplatz ein. Seminare können für Österreich und Deutschland aber auch für Slowenien vereinbart werden. Wichtig dabei ist, dass ein Hundeplatz oder eine Halle mit Agility-Ausstattung bereitgestellt werden kann. Die Anzahl der Hunde sollte auf maximal 10 Tiere mit ungefähr gleichem Ausbildungsstand beschränkt sein, der Ablauf beinhaltet in der Regel eine ca. 45-minütige theoretische Einführung, den Aufbau eines kleinen Parcours zur Beurteilung des Ausbildungsstand der Hunde und ein auf Basis dieses Kenntnisstandes gezielt durchgeführtes Training von ca. 9.00 bis 16.00 Uhr täglich (inkl. Mittags- und Kaffeepause). Der Preis kann auf Anfrage individuell vereinbart werden, wer Interesse hat, erhält meine Adresse über agility.de.
agility.de: Liebe Sonja, wir danken dir für das Gespräch.
Wer noch aktuellere Informationen zu Sonja und ihren Vierbeiner sucht, wird mit Sicherheit auf ihrer Hompage http://www.sonja.mladek.nit.at fündig.
Anmerkung 13.02.2010 15:20:04 - von Paula haha die videos sind ja echt der hammer ^^ ab coolsten sind diewerbespots xD viel spaß noch Lg Paula und hundi Sammy |
Anmerkung 16.10.2011 16:44:32 - von Ruda Hans Hallo ! Wann ist das Tunier melde bar. Danke |
Anmerkung 01.06.2012 09:00:37 - von Breckl-Stock Anton Wir sind Hersteller/Entwickler von auf elektromagnetischer Basis funktionierender Neurostimulationssysteme die im Agilitysport schon bei Spitzentrainern und Spitzensportlern wie Anna Eifert Ungarn oder Michaela Brandstetter Austria mit Erfolg für sich und ihre Sporthunde benutzt werden. Stressabbau - Unterstützen des Aufwärmens - schnelle Regeneration nach Belastungen und Verletzungen - Leistungsoptimierung sind die Herausragenden Wirkungen unserer Systeme. Sponsoring mit Ehrenpreisen und ein Infostand bei ihrer Veranstaltung wäre mein Wunsch an Sie. Um den Termin einzuplanen und die Details zu besprechen wäre es toll, wenn Sie mir möglic hst schnell ihre Kontaktdaten mitteilen würden . Sehen Sie auch unser Angebot unter www.js-animal.de im Net. Herzliche Grüsse Toni Breckl-Stock Vertriebsleitung u. Sportbetreuung Animal und Human by Josef Seltmann e.K. An der Aach 4 87509 Immenstadt Tel 0172 7802715 anton.breckl-stock@js-active.de |
Anmerkung 02.07.2012 21:48:17 - von Michaela Ludwig Hallo, könnten Sie mir die Kontaktadresse (am besten Email) von Petra Fuchs mitteilen, oder Ihr meine Adesse geben. Ich benötige Kontakte nach Italien zu Agility Hundeführer. Leider spreche ich kein Italienisch. Vielleicht können Sie mir ja helfen. Viele Grüße michaela Ludwig |
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